Pivot-Punkte-Rechner
Gib Hoch, Tief und Schluss der Vorperiode ein und erhalte Pivot-Punkt, Unterstützungen und Widerstände nach vier gängigen Methoden auf einen Blick.
So wird gerechnet
H, L und C sind Hoch, Tief und Schluss der Vorperiode. Beispiel: H 1,1200, L 1,1000, C 1,1150.
- Klassisch: P = (H + L + C) ÷ 3 = 1,11167; R1 = 2P − L = 1,12333; S1 = 2P − H = 1,10333; R2 = P + (H − L); S2 = P − (H − L); R3 = H + 2(P − L); S3 = L − 2(H − P).
- Fibonacci: gleicher P; R1/S1 = P ± 0,382 × (H − L), R2/S2 = P ± 0,618 × (H − L), R3/S3 = P ± (H − L). R1 = 1,11931.
- Camarilla: Niveaus um den Schlusskurs, C ± (H − L) × 1,1 ÷ 12, ÷ 6, ÷ 4, ÷ 2 für die Niveaus 1 bis 4. R4 = 1,126.
- Woodie: P = (H + L + 2C) ÷ 4 = 1,1125, danach die klassischen Formeln für R1–R3 und S1–S3.
Die Varianten von Woodie und Camarilla unterscheiden sich je nach Plattform leicht; hier gelten die oben genannten Formeln.
Häufige Fragen
Welches Hoch, Tief und welchen Schluss nehme ich?
Die der letzten abgeschlossenen Periode: von gestern für Tages-Pivots, von letzter Woche für Wochen-Pivots. Die Niveaus gelten dann für die aktuelle Periode.
Welche Methode ist die beste?
Keine ist grundsätzlich besser. Klassische Pivots werden am häufigsten beobachtet, Camarilla-Niveaus liegen näher am Schlusskurs und passen zu Intraday-Spannen, Woodie gewichtet den Schluss stärker. Die Tabelle zeigt alle vier zum Vergleich.
Warum weichen die Pivots meiner Plattform ab?
Plattformen nutzen teils einen anderen Sitzungsschluss (zum Beispiel 17 Uhr New Yorker Zeit), eine andere Formelvariante oder Rundung. Verwende dasselbe Hoch, Tief und denselben Schluss wie deine Plattform.
Sagen Pivot-Punkte voraus, wo der Kurs dreht?
Nein. Es sind Orientierungsniveaus aus vergangenen Kursen. Viele Trader beachten sie, eine Prognose sind sie aber nicht.